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Denk mal, ein Denkmal!

42555 Velbert (Langenberg), Einfamilienhaus zum Kauf

reserviert

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Objektdaten

  • Objekt ID
    0-8017771
  • Objekttypen
    Einfamilienhaus, Haus
  • Adresse
    42555 Velbert (Langenberg)
    Nordrhein-Westfalen
  • Lage
    Ortslage
  • Wohnfläche ca.
    240 m²
  • Grund­stück ca.
    477 m²
  • Zimmer
    12
  • Baujahr
    1850
  • Lagler Objektart
    Fachwerkhaus
  • Immopool Objektart
    Fachwerkhaus
  • Anbieter Objektart
    Fachwerkhaus
  • Objstrasse Freigeben
    Nein
  • Langexpose
    Der Besichtigungsbericht unseres Maklers Dominik Westhoff:

    Nachdem ich schon einige Dörfer im niederbergischen Land durchfahren hatte, erreichte ich ganz entspannt Langenberg und fand auf Anhieb das zum Verkauf stehende Haus. Der Stellplatz am Haus war durch den Mieter belegt aber ich erblickte direkt gegenüber einen öffentlichen Stellplatz an der Straße.
    Das Haus präsentiert sich mit einem Bruchsteinsockel, und einer verschieferten Fassade über zwei Etagen. Das Dachgeschoss ist ausgebaut und oberhalb davon befindet sich noch ein Dachboden.
    Das Dach wurde laut Bauakte um 1989 erneuert und macht einen ordentlichen Eindruck, die Schieferung des Hauses weist einige kleinere Schäden auf, wirkt aber im Großen und Ganzen auf mich sehr solide.
    Über die fünf Stufen der Außentreppe gelange ich zur Haustür und bin gelinde gesagt etwas schockiert, als ich den Zustand im Inneren sehe. Auf die alten Dielenböden wurden Teppiche oder PVC-Böden gelegt und die Wände sind mehr schlecht als recht mit Tapeten verkleidet. Die Installationen entsprechen nicht dem aktuellen Stand und bei den Fenstern finde ich überwiegend alte, einfachverglaste Holzfenster vor.
    Nachdem ich mich einige Minuten gesammelt habe, kann ich jedoch verstehen, warum dieses Haus unter Denkmalschutz gesetzt wurde. Ich stelle mir das Haus vor, wie es vor rund 120 Jahren ausgesehen mag:
    Die klassische Holztreppe, die großen Räume mit hohen Decken und die zahlreichen Fenster lassen ein ganz besonderes Wohngefühl entstehen. Die zentrale Lage im Ort war schon damals ein besonderer Vorteil und garantiert auch heute noch kurze Wege für die Besorgungen des täglichen Bedarfs.
    Nun lasse ich meinen Gedanken freien Lauf: Die Teppiche weichen aufgearbeiteten Holzdielen, die alten Tapeten werden durch eine ursprüngliche Wandbekleidung ersetzt. Vielleicht reicht ja schon eine Restaurierung des Innenputzes, um ein gemütliches Ambiente zu schaffen. So können die Unebenheiten der Wand als Stilelement herausgearbeitet werden, anstatt sie zu verdecken.
    Die Installationen müssen natürlich erneuert werden und auch die Fenster bedürfen einer Ertüchtigung nach heutigen Maßstäben.
    Diese Maßnahmen müssen dann auch noch mit der örtlichen Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden, dafür gibt es aber auch steuerliche Vergünstigungen und Förderungen für Einzelmaßnahmen.
    Wenn ich jetzt noch überlege, dass die ca. 240 m² Wohnfläche (konservativ geschätzt, Bauunterlagen sind nur sporadisch vorhanden) praktisch verschenkt werden, weil der Bodenwert schon höher liegt, sollte die Entscheidung nicht allzu schwer fallen.
    Der Erwerber sollte sich jedoch nicht vor der Arbeit und der Kommunikation mit dem Denkmalamt scheuen.
    Eine Sauerländer Redewendung sagt: Mit viel Fantasie und Spucke klappt das.

  • Immopool Refnr
    12014497
  • Stellplatz
    1 Stellplatz
  • Käufer­provision
    3,570 % inkl. MwSt.
  • Kaufpreis pro m²
    416,67 EUR
  • Kaufpreis
    100.000 EUR

Energieausweis

  • Energieausweis
    nicht vorhanden
  • Gebäudeart
    Wohngebäude
  • Baujahr
    1850

Objekt­beschreibung

Beschreibung

Zentral in Langenberg gelegen vereint dieses historische Gebäude eine zentrale Lage und ein großes Raumangebot. Das Gebäude wird kurzfristig frei und bietet ausreichend Möglichkeit, eigene Gestaltungsvorstellungen einzubringen.
Das Haus steht unter Denkmalschutz. 

Der Besichtigungsbericht unseres Maklers Dominik Westhoff:

Nachdem ich schon einige Dörfer im niederbergischen Land durchfahren hatte, erreichte ich ganz entspannt Langenberg und fand auf Anhieb das zum Verkauf stehende Haus. Der Stellplatz am Haus war durch den Mieter belegt aber ich erblickte direkt gegenüber einen öffentlichen Stellplatz an der Straße.
Das Haus präsentiert sich mit einem Bruchsteinsockel, und einer verschieferten Fassade über zwei Etagen. Das Dachgeschoss ist ausgebaut und oberhalb davon befindet sich noch ein Dachboden.
Das Dach wurde laut Bauakte um 1989 erneuert und macht einen ordentlichen Eindruck, die Schieferung des Hauses weist einige kleinere Schäden auf, wirkt aber im Großen und Ganzen auf mich sehr solide.
Über die fünf Stufen der Außentreppe gelange ich zur Haustür und bin gelinde gesagt etwas schockiert, als ich den Zustand im Inneren sehe. Auf die alten Dielenböden wurden Teppiche oder PVC-Böden gelegt und die Wände sind mehr schlecht als recht mit Tapeten verkleidet. Die Installationen entsprechen nicht dem aktuellen Stand und bei den Fenstern finde ich überwiegend alte, einfachverglaste Holzfenster vor.
Nachdem ich mich einige Minuten gesammelt habe, kann ich jedoch verstehen, warum dieses Haus unter Denkmalschutz gesetzt wurde. Ich stelle mir das Haus vor, wie es vor rund 120 Jahren ausgesehen mag:
Die klassische Holztreppe, die großen Räume mit hohen Decken und die zahlreichen Fenster lassen ein ganz besonderes Wohngefühl entstehen. Die zentrale Lage im Ort war schon damals ein besonderer Vorteil und garantiert auch heute noch kurze Wege für die Besorgungen des täglichen Bedarfs.
Nun lasse ich meinen Gedanken freien Lauf: Die Teppiche weichen aufgearbeiteten Holzdielen, die alten Tapeten werden durch eine ursprüngliche Wandbekleidung ersetzt. Vielleicht reicht ja schon eine Restaurierung des Innenputzes, um ein gemütliches Ambiente zu schaffen. So können die Unebenheiten der Wand als Stilelement herausgearbeitet werden, anstatt sie zu verdecken.
Die Installationen müssen natürlich erneuert werden und auch die Fenster bedürfen einer Ertüchtigung nach heutigen Maßstäben.
Diese Maßnahmen müssen dann auch noch mit der örtlichen Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden, dafür gibt es aber auch steuerliche Vergünstigungen und Förderungen für Einzelmaßnahmen.
Wenn ich jetzt noch überlege, dass die ca. 240 m² Wohnfläche (konservativ geschätzt, Bauunterlagen sind nur sporadisch vorhanden) praktisch verschenkt werden, weil der Bodenwert schon höher liegt, sollte die Entscheidung nicht allzu schwer fallen.
Der Erwerber sollte sich jedoch nicht vor der Arbeit und der Kommunikation mit dem Denkmalamt scheuen.
Eine Sauerländer Redewendung sagt: Mit viel Fantasie und Spucke klappt das.

Kontaktdaten

Dominik Westhoff,

Lage

Velbert ist eine große kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, 18 Kilometer südlich von Essen und 12 Kilometer nordwestlich von Wuppertal auf der linken Seite der Ruhr. Sie hat rund 82.000 Einwohner. Langenberg ist ei Stadtbezirk von Velbert und beherbergt ca. 15.600 Einwohner.
Verkehrsanbindung
Straßenverkehr:
An der A 44 befindet sich die Anschlussstelle Langenberg. Sie verbindet Langenberg mit Essen und Heiligenhaus und in Kürze auch mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, deren Flughafen sowie Krefeld und Mönchengladbach. Die A 535 verknüpft die A 44 (Dreieck Velbert-Nord) mit der A 46 (Sonnborner Kreuz) in Wuppertal. Von Langenberg ist die A 535 auch über die Anschlussstelle Tönisheide erreichbar.
ÖPNV:
Langenberg ist durch die S-Bahn-Linie S 9 mit Essen (weiter über Bottrop bis Haltern) im Norden und Wuppertal im Süden verbunden. Im Dezember 2019 kam der Wupper-Lippe-Express nach Wesel bzw. Wuppertal hinzu, der montags bis freitags im Stundentakt fährt, gleichzeitig wurde der S-Bahnverkehr verringert. Der Bahnhof Velbert-Langenberg befindet sich im Ortskern. Die planmäßige Fahrzeit beträgt 22 Minuten bis Essen Hauptbahnhof und 26 Minuten zum Hauptbahnhof Wuppertal. Außerdem fahren Buslinien in das Stadtzentrum von Velbert, zum Ortsteil Neviges sowie nach Wuppertal und Hattingen. Auf allen Linien gilt der Tarif des VRR und verbundraumübergreifend der NRW-Tarif.

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